Manch einer kennt den Brauch aus Kindertagen und auch heute werden noch immer gerne Wunderkerzen an den Weihnachtsbaum gehängt um dann als Highlight mit vielen AHs und OHs aus Kindermund abgebrannt zu werden.

Aber Vorsicht! Aus den Staunenausrufen kann bald Wehklagen werden. Dann nämlich, wenn etwas schief geht und aufgrund der entzündeten Wunderkerzen ein Brand entsteht. Dann kann nämlich die Versicherung nach neuester Rechtsprechung guter Dinge sein, um eine Zahlung herumzukommen.

Im verhandelten Fall haben die Wunderkerzen das trockene Moos in einer Weihnachtskrippe unterhalb des Baums in Brand gesteckt und letztlich wurde das ganze Zimmer zerstört, ein Schaden von 16.000 Euro etwa entstand. Der Fall kam vor Gericht und das Landgericht Offenburg kam zum Ergebnis, daß die Versicherung nicht zahlen muß.

Begründung: Auf den Packungen der Wunderkerzen stehe der Hinweis, daß Wunderkerzen nur im Freien verwendet werden dürfen, somit das Anzünden der Wunderkerzen am Baum im Zimmer grob fahrläßig sei.

Also, besser keine Wunderkerzen mehr im Hausinneren anzünden.

Landgericht Offenburg AZ.: 2 O 197/02
KSTA v. 8.12.2008

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