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Anschei­nend haben mal bei Frag doch mal die Maus ein paar Schul­klas­sen die Nadeln eines Weih­nachts­baums gezählt. Her­aus­ge­kom­men ist dann die ver­rück­te Zahl von 187.333 Nadeln.

Wie lan­ge die da wohl dran gezählt haben?

Mehr dazu: Klick

Ein Baum, der im Wohn­zim­mer ste­hen soll, muß natür­lich vor­her gefällt wer­den, logisch.

Aber wie alt die Bäu­me sind, wenn sie gefällt wer­den, fragt sich wahr­schein­lich kaum jemand. Die Ant­wort auf die nicht gestell­te Fra­ge: Etwa acht bis zwölf Jah­re haben sie vor dem Fäl­len auf dem Buckel, im Durch­schnitt sind sie also etwa zehn Jah­re alt, oder eher jung, bedenkt man, wie alt sie wer­den könnten.

Klei­ne­re Bäu­me sind i.R. jün­ger, hängt natür­lich auch von der Baum­sor­te ab bzw. wenn es nicht gera­de eine Eibe ist, die sehr, sehr, sehr lang­sam wächst.

Anschei­nend gibt es zur Zeit einen Trend für Weih­nachts­bäu­me, die von der Decke hän­gen. Man mag es kaum glau­ben, aber prak­tisch wäre das ja schon: Man kann dar­un­ter sau­gen, der Baum kann nicht umkip­pen, höchs­tens her­un­ter­fal­len, wenn die Trag­last von Seil bzw. Haken unzu­rei­chend wäre. 

Angeb­lich hin­gen die ers­ten Weih­nachts­bäu­me, die auf­ge­stellt wur­den, auch schon von der Decke. Also eher nicht auf­ge­stellt, son­dern aufgehängt. 

Der Stamm hing dann von der Decke und die Spit­ze zeig­te nach unten.

Mehr hier: ver­kehrt­her­umer Baum

Money, Money, MoneyDas sta­tis­ti­sche Bun­des­amt hat Zah­len ver­öf­fent­licht zum dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­geld. So schaut es aus, als wür­den vie­le nach Tarif bezahl­te Beschäf­tig­te ein leicht höhe­res Weih­nachts­geld als zuvor erhal­ten. Im Schnitt beläuft sich das Weih­nachts­geld dem­nach auf 2809 Euro Brut­to, was einem Anstieg von 2,3 Pro­zent ent­spricht — bei einer Infla­ti­ons­ra­te von zuletzt knapp vier Prozent. 

Gut 85 Pro­zent aller Tarif-Beschäf­tig­ten bekom­men Weihnachtsgeld. 

Inter­es­sant: Wer irgend­was mit Öl oder Gas zu schaf­fen hat, darf sich über beson­ders hohe Zah­lun­gen freuen. 

Quelle/Zitate: KSTA 8.11.2023

WeihnachtsbäumeKaum ver­wun­der­lich, die­ses Jahr wer­den Weih­nachts­bäu­me teu­rer. Ursa­che sind höhe­re Löh­ne, aber auch gestie­ge­ne Trans­port­kos­ten, so eine Mit­tei­lung vom Bun­des­ver­band Weih­nachts­baum- und Schnittguterzeuger.

Im Schnitt wer­den sie wohl etwa einen Euro teu­rer je lau­fen­den Meter.

Eine Nord­mann­tan­ne kommt dann auf durch­schnitt­lich 25 Euro je Meter.

Quel­le ksta 25.10.2023

Die jähr­li­che Erin­ne­rung an ein Urteil aus dem Jah­re 2008 in Sachen Wun­der­ker­zen am Weih­nachts­baum: Wun­der­ker­zen am Weih­nachts­baum.

Das Urteil ist zwar schon etwas älter, ob es noch gilt, muß jeder selbst prü­fen, aber wenn auf der Packung Wun­der­ker­zen steht: “Nur im Frei­en zu ver­wen­den”, dann hält man sich bes­ser dar­an halten…

Mal wie­der eine Sta­tis­tik über den Durch­schnitts­be­trag, den die Deut­schen unter den Baum zu legen gedenken. 

Zur Zeit der Umfra­ge plan­ten die Leu­te im Schnitt mit 252 Euro, was etwa 7 Pro­zent weni­ger wären gegen­über dem Vorjahr. 

Bei der Umfra­ge wur­de auch nach dem zur Ver­fü­gung ste­hen­den Ein­kom­men gefragt. Bei einem Net­to­ein­kom­men unter­halb von 25.000 lie­gen die Zah­len bei etwa 120 Euro (Vor­jahr 158, ca. 25 Pro­zent weni­ger), unter 35.000 Euro gibt es 185 Euro (230 €, 20 Pro­zent), ab 70.000 Euro gibt es dage­gen eine nied­ri­ge Erhö­hung um 1 Prozent. 

Quel­le: ksta 6.12.2022

Jetzt ist wie­der die Zeit, wo die Weih­nachts­bäu­me mehr schlecht als recht befes­tigt oben auf dem Auto­dach spa­zie­ren gefah­ren werden.

Alles kein Pro­blem, solan­ge man nicht stär­ker brem­sen muß. Denn dann geben Paket­schnur oder Gum­mi-Expan­der klein bei und der Tan­nen­baum wird zum Geschoß.

Ein rich­ti­ger sta­bi­ler Spann­gurt ist da die bes­se­re Lösung. Tipp vom ADAC: Der Fuß des Tan­nen­baums nach vor­ne, die Spit­ze nach hin­ten auf den Trä­ger posi­tio­nie­ren, dann jeweils einen Spann­gurt um Spit­ze und Stamm schlin­gen und mit dem Trä­ger gut verzurren.

Ein schi­cker Film zum abge­wöh­nen: ADAC-Klick (Link nicht mehr existent)

Quel­le: ADAC Motor­welt 12/2014, Erst­ver­öf­fent­li­chung hier war am 16.12.2014

WeihnachtsbaumkugelnWeih­nachts­baum­schmuck Nr. eins ist wohl die Weih­nachts­baum­ku­gel.

Meist sind sie aus Glas, für drau­ßen auch schon mal aus schnö­dem Plas­tik, erfun­den hat sie wohl ein Glas­blä­ser in Thü­rin­gen vor ca. 175 Jahren.

Ent­stan­den sind sie aus der Not, weil die Tra­di­ti­on vor­sah, Obst und Nüs­se in den Baum zu hän­gen. Weil der Glas­blä­ser aber dafür nicht genug Früch­te hat­te, griff er zu einem Trick und stell­te Glas­ku­geln her, die er dann bemal­te. Dar­aus ent­wi­ckel­te sich dann eine neue Tradition. 

Soweit die Legende.

Mitt­ler­wei­le gibt es natür­lich nicht mehr nur run­de Kugeln und Vögel, son­dern vie­le ver­schie­de­ne Moti­ve, für den Fuß­ball­fan, genau wie für den Gar­ten­zwerg­fe­ti­schis­ten 😉 Und statt der Früch­te hängt man klei­ne Lecke­rei­en aus Scho­ko­la­de in den Baum.

WeihnachtskrippeKrip­pen sieht man zur Weih­nachts­zeit vie­le. In man­chen Städ­ten gibt es Krip­pen­we­ge, wo man durch die Stra­ßen einer Stadt gehen kann und immer wie­der eine Krip­pe am Weg zu bestau­nen ist.

Zuhau­se wird sicher­lich auch die eine oder ande­re Krip­pe neben dem Weih­nachts­baum auf­ge­baut. Das Christ-Kind darf übri­gens erst in der Nacht zum ers­ten Weih­nachts­tag in die Krip­pe gelegt wer­den. So will es der Brauch.

Aber woher stam­men die Weih­nachts-Krip­pen eigentlich?

Eine Legen­de besagt, daß Franz von Assi­si, Mit­be­grün­der des Fran­zis­ka­ner-Ordens, die Weih­nachts­ge­schich­te mit leben­den Tie­ren erzähl­te. Der Ochs und der Esel waren damals wohl auch schon dabei. Die Men­schen fan­den das gut und so ent­wi­ckel­te sich der Brauch, sich eine Krip­pe mit Holz­fi­gu­ren in die gute Stu­be zu stellen. 

Eine Krip­pe im eigent­li­chen Sin­ne ist übri­gens eine Fut­ter­stel­le für das Vieh im Stall und in Wäl­dern kann man sie auch ent­de­cken, da dient sie dem Wild zur Beifütterung. 

Quel­le: ksta 15.12.2022

Tipp: Wer kei­ne hat, hier gibt es eine gro­ße Aus­wahl: Krip­pen zur Weihnachtszeit

StollenDie einen lie­ben es, die ande­ren eher nicht so: Das glib­be­ri­ge Zeig Namens Citro­nat bzw. Oran­geat, ger­ne in Stol­len enthalten. 

Aber was genau ist das, bzw. was sind die Grund­zu­ta­ten? Bei Citro­nat denkt man wohl schnell an Citro­nen, Oran­geat — logisch — ist aus Apfelsinen. 

Bei den Oran­gen liegt man nicht so falsch, genau­er aber sind es Bitterorangen. 

Beim Citro­nat ver­hält es sich etwas anders. Die Din­ger stam­men von den Früch­ten des Zedrat­bau­mes, zwei Kilos kann so eine Frucht auf die Waa­ge brin­gen, wobei es wenig Frucht­fleisch gibt, dafür aber umso mehr Schale. 

Hät­ten Sie es gewußt?

Der Her­stel­lungs­pro­zess ist dabei recht aufwendig.

Zuerst lie­gen die Früch­te (bzw. Scha­len) tage­lang in einer Salz­la­ke, dann kom­men sie in eine Zucker­was­ser­lö­sung (eins zu eins, solan­ge kochen, bis Fäden gezo­gen wer­den kön­nen), in der sie dann wie­der­um gekocht wer­den, anschei­nend zwei­mal hin­ter­ein­an­der. Und mit dem Zucker nicht genug, wer­den sie anschlie­ßend schon wie­der mit Zucker bestreut. Ver­ar­bei­tet im Gebäck wer­den sie dann in klei­ne Wür­fel geschnit­ten, wobei der Zucker­ge­halt bei bis zu 70 Pro­zent lie­gen kann. 

Quelle/Zitate: ksta 12.12.2022

Wer Weih­nachts­grü­ße bzw. Pake­te ver­schi­cken möch­te, der soll­te inner­halb Deutsch­lands den 22.12.2022 bzw. den 20.12.2022 im Blick haben. Nur wer spä­tes­tens zu die­sen Daten sei­ne Post bzw. Pake­te ver­sen­det, kann rela­tiv sicher sein, daß sie auch recht­zei­tig zu Weih­nach­ten vor der Türe des Emp­fän­gers liegen. 

Wer ins Aus­land ver­sen­det ist jetzt wahr­schein­lich schon ziem­lich knapp dabei und soll­te sich auf alle Fäl­le ranhalten. 

Quel­le: ksta 30.11.2022

Öko ist ja in, mehr denn je, auch wenn in die­sen wirt­schaft­lich schlech­ten Zei­ten wie­der mehr Leu­te auf Bio ver­zich­ten wol­len, bzw. eher müs­sen. Wie auch immer, wer auch beim Weih­nachts­baum öko­lo­gisch han­deln möch­te, der kann sich zum Bei­spiel an die regio­na­len Förs­ter wen­den. In aller Regel gibt es im (Forst)Wald kei­ne Sprit­zun­gen bzw. Kunstdüngungen.

Wer sich beim Kauf nach den diver­sen (Öko-)Siegeln rich­tet, der liegt auch auf der siche­ren Sei­te. Zum Bei­spiel das FSC-Sie­gel steht für nach­hal­ti­ge Baum­ver­wer­tung, eben­falls die öko­lo­gisch agie­ren­den Betrie­be Natur­land, Bio­land, Deme­ter, wobei die jeweils ein­zu­hal­ten­den Richt­li­ni­en schon abwei­chen, sprich mal mehr, mal weni­ger streng sind. Mitt­ler­wei­le gibt es auch Bio­wald­bau­ern, über sol­che Betrie­be weiß der zustän­di­ge Förs­ter viel­leicht auch Bescheid.

Bei Robin­wood gibt es auch eini­ges inter­es­san­tes zum The­ma Wald im all­ge­mei­nen und zum Weih­nachts­baum im spe­zi­el­len, außer­dem eine Lis­te, wo es Öko­weih­nachts­bäu­me gibt (aus 2010, wird noch aktua­li­siert): Klick

Erst­ver­öf­fent­li­chung hier: 17.11.2010

BonoBono von U2 hat eine Auto­bio­gra­phie her­aus­ge­bracht, die pünkt­lich zu Weih­nach­ten in den Rega­len liegt. Knapp sie­ben­hun­dert (!) Sei­ten, vier­zig Kapi­tel ent­spre­chend 40 Lie­der oder so ähnlich.

Sur­ren­der — 40 Songs, eine Geschich­te, Droemer/Knaur, Novem­ber 2022, ISBN:9783426278055, anse­hen und bestel­len (Buch, eBook, Hör­buch, gebraucht): Klick

Eine erhel­len­de Auf­klä­rung über diver­se Begrif­fe rund um die Weihnachtszeit.

Wer kennt zu Bei­spiel Maria Lichtmess?

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Ich geste­he, der Wich­tel ist etwas in die Jah­re gekom­men und er erin­nert sich kaum mehr an früh­kind­li­che Weih­nach­ten. Aber Lamet­ta war immer, soviel ist klar. Heu­te ist das eher kein The­ma mehr.

Ganz inter­es­sant aber die Ent­wick­lung des Lamet­ta. Frü­her bestand Lamet­ta wohl aus recht schwe­ren Blei­strei­fen und dahin­ter stand die Idee von Eis­zap­fen. Nach wie vor gibt es Lamet­ta, meist Silber‑, Gold- bzw. Rot­far­big. Das Mate­ri­al ist aber weni­ger gif­tig, näm­lich in der Regel aus Alu­mi­ni­um oder Stan­ni­ol aber auch Plas­tik kommt zur Verwendung.

Wer mehr wis­sen möch­te: Klick

… vom Christ­kind in Engels­kir­chen war wie­der sehr fleißig.

Gut 125.000 Brie­fe aus aller Her­ren Län­der wur­den von den Hel­fer­lein beant­wor­tet. 2000 Zusen­dun­gen weni­ger waren es gegen­über dem Vor­jahr, dafür kam wohl auch ein Brief aus der fer­nen Mon­go­lei — zum ers­ten Male. 

Quel­le: KSTA 3.01.2019

Das zumin­dest haben Ver­su­che der Land­wirt­schafts­kam­mer Nord­rhein-West­fa­len erge­ben, die Expe­ri­men­te mit Frisch­hal­te­mit­teln gemacht haben. 

Viel wich­ti­ger sei ein stän­dig mit Was­ser gefüll­ter Behäl­ter, da die Bäu­me, ins­be­son­de­re Fich­ten, sonst mit frü­hem Nadel­fall reagieren. 

Wer unbe­dingt Zucker — nach alter Wei­se — zuge­ben will, kön­ne das tun, wenn es schon nichts nützt, scha­det es auch nicht. 

Quel­le: KSTA vom 20.12.2004

Alle Jah­re wie­der: Wie trans­por­tiert man den Weih­nachts­baum mit dem Auto

Nicht jeder hat ja einen Weih­nachts­baum-Ver­käu­fer um die Ecke bzw. man­cher möch­te das Weih­nachts­baum-Kau­fen zünf­tig mit Glüh­wein und ev. selbst­aus­bud­deln im Wald ver­bin­den. Hier­zu gibt es ja manch­mal Ange­bo­te von Forst­häu­sern u.ä.

Gemäß der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung darf der Baum, so er denn auf dem Dach befes­tigt wird, weder vor­ne noch seit­lich vor­ste­hen. Nach hin­ten gilt ab einem Meter Über­län­ge: Es muß eine rote Fah­ne am Stam­men­de des Weih­nachts­baums befes­tigt werden.

Der Baum muß fest ver­zurrt sein, sonst dro­hen Buß­gel­der. Ganz davon abge­se­hen, daß es nicht nett für nach­fol­gen­de Fahr­zeu­ge ist, wenn da plötz­lich ein Weih­nachts­baum heransegelt…

Wei­ter­hin dür­fen wich­ti­ge Ele­men­te des Autos nicht ver­deckt wer­den, wie Lam­pen, Kenn­zei­chen usw. Außer­dem darf natür­lich der Fah­rer in sei­ner Sicht nicht beein­träch­tigt werden.

ADAC-Zeit­schrift, Dezem­ber­aus­ga­be 2005

In Kre­feld fan­den sich kurz vor Weih­nach­ten bei Aus­gra­bun­gen in einer mit­tel­al­ter­li­chen Hof­an­la­ge Flie­sen mit einem Tannenbaummotiv. 

Ob es sich tat­säch­lich um ein weih­nacht­li­ches The­ma han­delt oder der Tan­nen­baum rei­ner Zufall ist, gilt es noch her­aus­zu­fin­den. Mög­lich wäre es aller­dings, da die ers­ten Weih­nachts­bäu­me nach der Über­lie­fe­rung im Jah­re 1539 in Straß­burg ver­kauft wur­den, was etwa dem Alter der Flie­sen entspricht.

Erst sehr viel spä­ter wur­de dar­aus ein all­ge­mei­ner Brauch, näm­lich im 19. Jahrhundert.

Quel­le: KSTA 14.12.2018

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