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Manch einer kennt den Brauch aus Kindertagen und auch heute werden noch immer gerne Wunderkerzen an den Weihnachtsbaum gehängt um dann als Highlight mit vielen AHs und OHs aus Kindermund abgebrannt zu werden.

Aber Vorsicht! Aus den Staunenausrufen kann bald Wehklagen werden. Dann nämlich, wenn etwas schief geht und aufgrund der entzündeten Wunderkerzen ein Brand entsteht. Dann kann nämlich die Versicherung nach neuester Rechtsprechung guter Dinge sein, um eine Zahlung herumzukommen.

Im verhandelten Fall haben die Wunderkerzen das trockene Moos in einer Weihnachtskrippe unterhalb des Baums in Brand gesteckt und letztlich wurde das ganze Zimmer zerstört, ein Schaden von 16.000 Euro etwa entstand. Der Fall kam vor Gericht und das Landgericht Offenburg kam zum Ergebnis, daß die Versicherung nicht zahlen muß.

Begründung: Auf den Packungen der Wunderkerzen stehe der Hinweis, daß Wunderkerzen nur im Freien verwendet werden dürfen, somit das Anzünden der Wunderkerzen am Baum im Zimmer grob fahrläßig sei.

Also, besser keine Wunderkerzen mehr im Hausinneren anzünden.

Landgericht Offenburg AZ.: 2 O 197/02
KSTA v. 8.12.2008

Wie auch im letzten Jahr, Weihnachtsbäume werden teurer

Nach Schätzungen des Landesverband Gartenbau NRW werden die zur Zeit wegen ihrer weichen Nadeln und der langen Haltbarkeit ziemlich beliebten Nordmanntannen etwa 1 bis 2 Euro je laufenden Meter teurer werden. Verantwortlich seien dafür, wie auch schon im letzten Jahr, die massiven Flächenstillegungen in Dänemark.

Natürlich spielen aber auch die steigenden Kosten für Energie und Dünger eine Rolle (auch wenn die Energiepreise jetzt wieder sinken, für die aktuelle Ernte ist das zu spät).

Um die 35 Euro im Schnitt kann man bei einer Zwei-Meter-Nordmanntanne rechnen. Fichten sind da deutlich preiswerter zu erstehen.

Übrigens, hätten Sie es gewußt? NRW ist der größte Weihnachtsbaumlieferant in Deutschland, das Hauptanbaugebiet ist das schöne Sauerland…

KSTA v. 2.11.2008

Billige Stollen = schlechte Stollen?

Die Zeitschrift Guter Rat hat in ihrer aktuellen Ausgabe Stollen getestet und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, daß billiger Weihnachtsstollen aus dem Supermarkt in aller Regel schlechter abschneidet als teurerer Stollen. Das gilt für die Preisklasse unter 5 Euro per Kilo.

13 Stollen insgesamt wurden getestet, beschafft in Supermärkten und Kaufhäusern, wobei das Augenmerk auf der Beschaffenheit der Stollen allgemein und auf Geschmack und Geruch lag.

Spitzenreiter wurde ein teurer Stollen zum Kilopreis von 14 Euro. Auf den Plätzen folgten Stollen zu Preisen von 5 Euro je Kilo.

Es bestätigt sich einmal mehr, Qualität hat ihren Preis, manchmal. Hier liegt er bei 5 Euro…

Guter Rat 12/2007

Anteil des Rattengiftes gesunken

Letztes Jahr erschreckten die Presseberichte die arglosen Weihnachts-Zimtstern-Esser mit der Nachricht, daß in eben solchem Zimtgebäck Cumarin enthalten sei, und zwar in nicht geringen Mengen. Nicht mehr als vier Kekse dürfe man essen, sonst drohe Ungemach. (Siehe auch Zuviel Zimt ist gesundheitsgefährdend)

Dieses Jahr ist alles ganz anders, wie Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg von der CDU vergangenen Dienstag verkündete. Seine Behörde habe nach einer Untersuchung festgestellt, daß Weihnachtsgebäck nunmehr “ohne Einschränkungen” gegessen werden könne.

Die Hersteller hätten ihre Rezepturen geändert – nach der Kritik aus dem vergangenen Jahr.

Was natürlich dabei verschwiegen wird, ist, das der Cumaringehalt abhängig von der verwendeten Zimtsorte ist. Dummerweise ist der teurere Zimt der mit dem niedrigeren Cumaringehalt, also kann man wohl davon ausgehen, daß jetzt weniger Zimt enthalten sein wird und dafür ein wenig mehr künstliche Aromastoffe?

Quelle: KSTA 07.11.2007

Knappheit verursacht Preisanstieg beim Weihnachtsbaum

Wie die Verbraucherzeitschrift “Guter Rat” berichtet hat, werden die diesjährigen Weihnachtsbäume bis zu dreißig Prozent teurer als letztes Jahr.

Vor allem die Billig-Weihnachtsbäume aus dem Discounter um die Ecke sollen erheblich im Preis steigen. Bestätigt wird diese Einschätzung vom Marketing-Chef des dänischen Weihnachtsbaum-Erzeugerverbandes. Dänemark ist Lieferant Nummer Eins in Sachen Nordmanntanne für Deutschland und die Welt.

Für eine Nordmanntanne guter Qualität und zwei Meter Höhe müsse man mit etwa 30 Euro rechnen.

Gründe für den Preisanstieg gibt es mehrere, unter anderem ist die dänische Weihnachtsbaumanbaufläche verkleinert worden. Angeblich eine Folge des harten Preiskampfs. Nun ist das Angebot verknappt worden und der Preis kann ansteigen. Ein anderer Grund ist der Wegfall von EU-Subventionen. In wieweit der Sturm, der auch über das Sauerland gefegt ist und für viel Holzbruch gesorgt hat, eine Rolle spielt, darüber wird nichts erwähnt. Ist doch das Sauerland auch bekannt für viele Weihnachtsbaumanbauflächen.

Quelle: KSTA 26.10.2007

Lichterketten können Weihnachtsbaum entzünden

Das Kerzen am Baum schnell den ganzen Baum in Brand setzen können, insbesondere, wenn die Nadeln bereits sehr trocken sind, wenn der Baum z.b. schon länger steht, das kennt man, oder sollte man zumindest wissen.

Der Tüv Rheinland warnt nun vor einer wohl unterschätzten Gefahr auch durch die Lichterketten. Werden leicht brennbare Dekorationen, wie zum Beispiel Papiersterne o.ä. oder Strohsterne in die Nähe von den Glühbirnchen der Ketten gesteckt oder gelegt, dann können diese auch Feuer fangen.

Normalerweise werden die Birnchen zwar nicht so heiß, jedoch, wenn direkt mehrere Birnchen ausfallen, dann leuchten die anderen ja weiter und erhitzen sich dabei sehr stark, manchmal zu stark.

Auch wer die Birnchen ersetzt, sollte auf die richtige Wattzahl achten. Werden zu starke eingesetzt, dann ziehen diese mehr Energie, als den Drähten gut tut und diese könnten dann Schwelbrände auslösen.

Ein Tipp noch am Rande: Der gefüllte Eimer in der guten Stube bzw. ein funktionierender Feuerlöscher soll schon so manch knappe Situation gerettet haben…

KSTA 11/2006

Zuviel Zimt ist u.U. gesundheitsgefährdend

Es geisterte ja bereits seit einiger Zeit durch die Presse. Nun haben die Verbraucherminister der Bundesländer eine Empfehlung für Lebensmittel mit Zimt herausgegeben.

Worum geht es? In Zimt ist ein Stoff enthalten mit dem schönen Namen Cumarin – manch einer kennt diesen Stoff als Synonym für Rattengift. Auch in Waldmeister (Maybowle) ist Cumarin enthalten, weshalb dort schon lange darauf hingewiesen wird, welche Mengen man in der Bowle maximal verwenden sollte um sich nicht selbst zu vergiften.

Das Bundesamt für Risikobewertung empfiehlt für Kinder folgende Maximalportionen: pro Tag vier Zimtsterne, einen Lebkuchen, eine Portion Milchreis mit Zimt oder zwei Müsliriegel.

Nicht in jedem Zimt ist soviel Cumarin enthalten, daß er nach heutigem Maßstabe gesundheitsgefährdend ist:

“Wie viel Cumarin ist im Zimt enthalten? Man kann grob zwischen zwei Zimtsorten unterscheiden: Ceylon-Zimt enthält nur geringe Mengen an Cumarin, die aus Sicht der Risikobewertung gesundheitlich unbedenklich sind. Cassia-Zimt enthält hohe Mengen an Cumarin und sollte deshalb nicht in größeren Mengen verzehrt werden.”

Ein Schelm, wer da denkt, der Cassia-Zimt sei preiswerter als der Ceylon-Zimt…

Zitat und weitere Informationen –> BFR

Stiftung Warentest prüft Christ-Stollen

Im Dezember-Heft der Stiftung Warentest passend zur Weihnachtszeit kann man es nachlesen: Christstollen aus Dresden sind überwiegend mit gut bewertet worden. Ein Spitzenstollen kommt von der Firma Emil Reimann und ist damit zugleich erheblich günstiger als der ebenfalls gute Stollen von Eisold.

Stiftung Warentest, Dezemberausgabe 2005

GRD bietet Delfin-Patenschaftenden

(pur). Sie heißen “Shine”, “Munja” oder “Vitali” und leben weit entfernt voneinander in den Gewässern vor Peru und Kroatien. Diese Großen Tümmler werden einander nie begegnen und teilen doch ein Schicksal:
Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen werden sie und ihre Artgenossen nicht überleben. Für die bedrohten Tiere bietet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) unter www.delfinprojekt.de individuelle Delfin-Patenschaften, auch als Geschenk, an.

Mit einer Patenschaft kann man sich direkt für den Schutz der Delfine einsetzen und mit einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk seine Liebsten überraschen. Alle Paten erhalten eine Urkunde, ein Foto “ihres” Delfins, ein Delfinarmband, Informationen zum jeweiligen Schutzprojekt sowie vierteljährlich das GRD-Magazin “Delphinpost”.
Eine Delfin-Patenschaft kostet nur 50 Euro im Jahr. Mit den Einnahmen finanziert die GRD Delfinschutzprojekte in Peru und Kroatien.

Während das Leben des Delfinbabys “Shine” und seiner Familie in Peru durch illegale Jagd und Dynamitfischerei gefährdet ist, muss sich “Vitali” ohne Schwanzfluke, die er durch ein Netz oder Umweltgifte verloren hat, durchs Leben schlagen. “Munja” und seine nur noch etwa 220 Artgenossen sind durch Beifang und Überfischung ihres Lebensraumes stark gefährdet und kämpfen in der kroatischen Adria um ihr Überleben.

Nähere Informationen bei der Gesellschaft zur Rettung der Delfine, Kornwegerstraße 37, 81375 München, Tel.: 089-74160410, Fax: 089-74160411, Mail: info@delphinschutz.org oder im Internet unter www.delphinschutz.org.

PUR 12/2005

Köln: Wie die Auswertungen der städtischen Kontrolleure auf den Kölner Weihnachts-Märkten ergeben haben, ist die Qualität des ausgeschenkten Glühweins so gut, wie lange nicht mehr.

In den letzten Jahren machte der Glühwein eher durch Essiggeschmack und zu wenig Füllmenge von sich reden, als von Genuß.

Die Aufklärungsarbeit scheint jetzt von Erfolg gekrönt. Edelstahltanks setzen keine Metalle mehr frei, wie Aluminium oder Kupfer und Durchlauferhitzer erwärmen das beliebte Getränk schonender, sodaß kein Alkohol mehr unfreiwillig verdampft.

Bleibt nur eins: Wohl bekomms…

Quelle: KSTA vom 10.12.2004

Eine neue britische Studie zeigt, daß der kindliche Glaube an den Weihnachtsmann gut für die Entwicklung des Charakters ist.

Insbesondere Weihnachtsmann-Geschichten sind dabei förderlich, den Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkennen. Zumindest ist das die Meinung einer Kinderpsychologin aus Liverpool. Den Eltern könne der Hinweis auf den liebevollen Tadler, der zwischen guten und schlechten Kindern wohl unterscheide, bei der Erziehung helfen.

Nicht schlimm sei es, wenn die Kinder dann irgendwann erkennen, daß es in Wirklichkeit keinen Weihnachtsmann gibt.

Was alle Eltern insgeheim wissen, wird von der Psychologin bestätigt: Der Abschied vom Weihnachtsmann falle den Eltern viel schwerer als den Kindern selber.

Quelle: KSTA vom 7.12.2004

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