in Betrieben können schon mal ausufern und dann trifft man sich vor Gericht wieder.

Nachfolgend ein paar Fälle zu Firmen-Weihnachtsfeiern:

Kommt man auf die Idee, eine Weihnachtsfeier auf der Eisbahn abzuhalten und stürzt eine Kollegin dabei, dann ist das ein Dienstunfall (es ging um ein Finanzamt), zumindest solange man sich nicht alkoholisiert auf die Bahn begibt. (AZ: 3 A 190/03, Verwaltungsgericht Göttingen)

Auf Weihnachtsfeiern wird auch gerne mal getanzt, das böse Erwachen kommt dann hinterher, wenn der Vorgesetzte nämlich später behauptet, eine Untergebene hätte getanzt “wie eine Dirne”. Das sprach sich bis zu der betreffenden Tänzerin durch und die erlitt daraufhin einen Nervenzusammenbruch, war sie sich doch keiner Schuld bewußt. (Lambada war da wohl angesagt.) Für die Zeit ihrer Arbeitsunfähigkeit wollte sie das volle Gehalt, was sie auch bekam – vor Gericht – und zusätzlich Schmerzensgeld und die richterliche Erlaubnis einer fristlosen Kündigung, ohne Folgen beim Arbeitsamt. (AZ: 3 CA 55/90, Arbeitsgericht Bocholt)

Quelle: ksta 3.12.2013

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