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Schenken hat Symbolkraft

Der Brauch, sich zu bestimmten Gelegenheiten etwas zu schenken, ist schon ziemlich alt. So haben die Menschen schon in vorchristlicher Zeit zum Fest der Wintersonnenwende den Göttern Gaben geopfert, als Schutz vor bösen Dämonen und für eine gute Ernte.

In christlicher Zeit resultiert das Schenken in dem Bibelwort Also hat Gott die Welt geliebt, in seinem Erlösungsgeschenk an uns in Gestalt seines eingeborenen Sohnes.

Weihnachtsgeschenke kann man als Symbol verstehen für die Gaben, die die Heiligen Drei Könige dem neugeborenen Jesuskinde darbrachten.

Heute schenkt man sicherlich, um dem anderen eine Freude zu machen und ihm seine Wertschätzung zu zeigen, aber auch manchmal, weil man etwas gut zumachen hat.

31.10.2007

Schmuck für den Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist für zahlreiche Menschen die wichtigste Dekoration zu Weihnachten und deswegen ist es absolut kein Wunder, dass viele Feiertagsfans eine Menge Geld ausgeben, wenn es um den Schmuck für den Baum geht. Von der Christbaumkugel bis hin zum Lametta, wer seinen Weihnachtsbaum schmückt, lässt sich nicht lumpen, denn die Auswahl an Deko ist groß und vielseitig.

Was auf keinen Fall fehlen darf ist die Lichterkette. Früher verwendete man hierfür oftmals echte Kerzen. Dieser Brauch gilt inzwischen als viel zu gefährlich, da hier stets Brandgefahr besteht. Stattdessen verwendet man heute LED Lichterketten. Diese sind mit weißem oder buntem Licht auf dem Markt erhältlich. Mit der Hilfe von Lichterketten sorgt man dafür, dass der Baum auch am Abend gut sichtbar ist und andere Dekoartikel am Baum gut in Szene gesetzt werden.

Beliebt sind vor allem die Weihnachtsbaumkugeln. Sie gehören neben der Lichterkette zu der Dekoration, welche fast an jedem Baum zu finden ist. Weihnachtsbaumkugeln gibt es in einer großen Vielfalt. Eine breite Auswahl an Farben und Mustern ermöglicht es, einen ganz individuellen Baum zu kreieren. Meistens werden die Kugeln in Abstimmung mit der restlichen Deko ausgesucht, denn viele Menschen schmücken ihren Baum in einer einheitlichen Farbe. Besonders beliebt sind blau oder rot. Vor allem in den USA wird der Baum auch mit Süßigkeiten geschmückt. Die Wahl Nummer 1 fällt in diesem Fall häufig auf die Zuckerstange. Während der Feiertage ist es erlaubt, die Zuckerstangen als Snack vom Baum zu nehmen.

Die Spitze des Weihnachtsbaumes

Die wichtigste Dekoration befindet sich am obersten Punkt des Baumes. Hier setzen sich in der Regel dreierlei Dekoartikel durch. Nummer eins ist die klassische Weihnachtsbaumspitze. Diese ist traditionell rot oder gold. Aber auch der Weihnachtsstern kann häufig an der Spitze des Baumes vorgefunden werden. Auch der Weihnachtsengel schafft es ab und an an die Spitze des Weihnachtsbaumes. Der Tradition nach wird die Spitze des Baumes immer zuletzt geschmückt. Es ist quasi das Highlight beim Schmücken des Baums. Viele Menschen stellen neben dem Baum im Wohnzimmer auch eine größere Variante im Vorgarten auf. Diese wird mit wesentlich pompöserem Schmuck ausgestattet.

Der Weihnachtsbaum im Garten

Ein Weihnachtsbaum im Freien muss natürlich so richtig auffallen. Aus diesem Grund sieht man an solchen Bäumen oft eine intensive Lichterkette. Bäume im Freien sind selten mit Dekoration geschmückt, die einfach nur angehängt ist. Ansonsten bestünde hier die Gefahr des Diebstahls. Deswegen sind diese Weihnachtsbäume des Öfteren mit Dekoration umrandet. Eine Krippe oder ein Dekoschneemann sind typische Nachbarn, wenn man einen Weihnachtsbaum in einem Garten vorfindet.

Aber die Weihnachtsbäume im Freien können sich in der Tat als echte Stromfresser erweisen, da man oftmals meterlange Lichterketten braucht, die entsprechend Strom benötigen. Um den Baum nicht die ganze Nacht beleuchten zu lassen, macht es Sinn, die Lichterketten mit einer Zeitschaltuhr zu versehen. Auf diese Art schaltet sich die Lichterkette zu einer bestimmten Uhrzeit aus und verhindert, dass sich der Stromzähler die ganze Zeit über dreht. Selbstverständlich kann man diesen Trick auch bei dem Weihnachtsbaum im Wohnzimmer anwenden, um etwas Strom zu sparen.

Der Nikolaus – Am 6. Dezember gibt es die ersten Gaben

Viele Menschen verwechseln den Nikolaus gerne mit dem Weihnachtsmann. Dabei treten diese beiden christlichen Weihnachtsfiguren zu gänzlich anderen Zeiten im Dezember in den Vordergrund. Der Nikolaus ist quasi der erste Gabenbringer im Dezember und kommt bereits am 6. Dezember zu Besuch. Ähnlich wie beim traditionellen Weihnachtsmann beschenkt er vor allem die Braven und bestraft die Unartigen. Hierfür führt er extra eine Liste.

In der Nacht zum 6. Dezember stellt man sauber geputzte Stiefel vor die Türe. Der Nikolaus füllt diese Stiefel dann in der Nacht mit Gaben. Traditionelle Gaben des Nikolaus sind Orangen oder aber auch Nüsse, es dürfen aber auch Mandarinen sein.

Süßigkeiten und Spielzeug sind eher dem Weihnachtsmann vorbehalten. Der Nikolaus bringt noch Gaben nach den alten Bräuchen rund um das Nikolausfest. Im Gegensatz zum Weihnachtsmann scheint der Nikolaus auch ein großes Interesse am Vereinsleben zu haben, denn in Deutschland gibt es kaum einen Sportverein, der am 6. Dezember nicht den Nikolaus zu Gast hat.

Es gilt als Tradition, dass man dem Nikolaus ein Gedicht aufsagt oder etwas vorsingt. Erst dann gibt der Nikolaus eine Gabe heraus. Natürlich erfolgt zuvor auch der kritische Blick auf die Liste, um zu sehen, ob denn das Geschenk auch wirklich gerecht ist.

Der Nikolaus in Konkurrenz mit dem Weihnachtsmann

In Hinsicht auf die Beliebtheit übernimmt der Weihnachtsmann im direkten Duell klar die Führung. Der Nikolaus bringt für viele Menschen zu viele Regeln mit sich. Vor allem beim Nachwuchs ist das Aufsagen von Gedichten weniger beliebt. Zudem sind die Gaben des Nikolaus oftmals keine Spielzeuge oder gar elektronische Artikel.

Es handelt sich eher um gesunde Lebensmittel oder Kleidung. Im Vergleich zum Weihnachtsmann hat der Nikolaustag jedoch noch weit mehr seine alten Werte aus dem christlichen Hintergrund bewahrt. Das Nikolausfest ist bei Weitem nicht so kommerziell wie es das Weihnachtsfest in der heutigen Zeit geworden ist. Auch deswegen hebt sich der Nikolaus von seinem Kollegen, dem Weihnachtsmann ein wenig ab.

Der Nikolaustag wird vor allem in vielen europäischen Ländern zelebriert. Allerdings wird dieser Tag meist nicht lange im Voraus beworben. Dennoch freut sich Jedermann, wenn am Adventskalender der 6. Dezember an der Reihe ist, denn dies bedeutet, dass der Endspurt zum Weihnachtsfest begonnen hat.

Der Nikolaustag wird jedoch vom Einzelhandel nicht vollkommen ignoriert, denn er eignet sich prima, um erste Weihnachtsaktionen im Verkauf zu starten und auf diese Art neue Kunden anzulocken. Ab diesem Tag beginnt für viele Menschen der Kauf von Geschenken für das baldige Fest am 24. Dezember.

Lies hierzu auch bei Wikipedia über die historische Figur Nikolaus von Myra klick.

Und, Kinder, nicht vergessen, am Vorabend des 6. Dezember die gut geputzten Schuhe bzw. Stiefel bereitstellen.

Der HDE (Handelsverband Deutschland) wollte wieder einmal wissen, was die Trends dieses Jahr in Sachen Weihnachtsgeschenke sind. Auf der Schenker-Seite, nicht auf der der zu beschenkenden.

An erster Stelle stehen Gutscheine, klare Sache, Gutscheine gehen immer, sind schnell besorgt und man muß sich keine allzu großen Gedanken machen. Soll sich der Beschenkte doch selbst kümmern.

Danach kommt Kosmetik bzw. allgemein Körperpflege. Auch das nicht weiter verwunderlich, schenkt man halt das einhundertste Duschgel, was sich dann im Schrank stapelt. Wird ja nicht schlecht und kann weiter verschenkt werden.

An dritter Stelle stehen Bücher, schon kniffeliger, muß man sich da doch Gedanken machen, was liest der Beschenkte denn gern. Die Gefahr des Griffs ins Kl… besteht natürlich.

Platz vier teilen sich Uhren und Schmuck. Da geht natürlich immer was. Zum Beispiel das hier: Geschenkidee Uhren

Und auf dem letzten Platz stehen die Spielwahren. Keine Ahnung ob jetzt echtes Spielzeug gemeint ist oder Spielwaren für das Kind im Manne 😉

Quelle: ksta 09.11.2016

Alle Jahre wieder gibt es Hochrechnungen, was die Verbraucher denn so gedenken, für ihre Geschenke unter dem Tannenbaum auszugeben.

Dieses Jahr soll es etwas weniger sein, nämlich im Durchschnitt 274 Euro.

Dafür wird es wohl vermehrt eine Spendenbereitschaft für Flüchtlinge geben. Sagt zumindest eine Studie der GfK.

Letztes Jahr lag die magische Zahl noch bei 285 Euro. Zum Vergleich eine bereits ältere Zahl: Ausgaben zu Weihnachten 2012.

Quelle: KSTA 28./29.11.2015

Vor einigen Jahren gab es einen Aufschrei, als bekannt wurde, daß Spekulatius und Co. teilweise in erheblichen Mengen das als gesundheitsgefährdend eingestufte Acrylamid enthielt.

Seitdem hat sich einiges getan und der Gehalt an Acrylamid in den Produkten wurde deutlich reduziert, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz aktuell mitteilte.

Es liegen wohl zwar nur Ergebnisse bis 2014 vor, aber der Trend ist eindeutig.

Also, laßt ihn Euch schmecken, den Spekulatius.

Quelle: KSTA 1.12.2015

Bestimmt kennt Ihr alle den Ikea-Spot, wo all die armen Tannenbäume aus den Fenstern geworfen werden?!

Der läuft an eben dem Sankt-Knut-Tag, der genau heute ist, nämlich am 13.01.

In Norwegen, Finnland und ja, auch in Schweden geht die Weihnachtszeit bis zum 13. Januar. Der Tag, an dem traditionell der Weihnachtsbaum abgeschmückt wird und die Süßigkeiten vom Baum verteilt werden (oder vielleicht auch wurden, früher). Weihnachtsbaumplünderung heißt das dann.

Warum der Tag St.-Knut-Tag heißt, weiß man wie üblich bei solch alten Bräuchen wohl nicht so genau, aber eine wahrscheinlich Erklärung wäre ein dänischer Prinz namens Knut Lavard, der ermordet wurde, allerdings schon am 7.01. im Jahre des Herrn 1131. Irgendwie, irgendwann wanderte der Tag dann auf den 13.

So, wäre das auch geklärt.

Quelle: ksta 13.01.2014

Hätten Sie es gewußt? Wo stammt der Name Nordmanntanne her?

Ein Finne hat einst als erster die Nordmanntannenart entdeckt und so gebührte ihm auch die Ehre, ihr Namensgeber zu sein.

Also heißt die Nordmanntanne, die im westlichen Kaukasus zwischen 1000 und 2000 Metern Höhe beheimatet ist und bis zu 60 Meter hoch werden kann, nun Abies nordmanniana. Ab 1841 wird sie kultiviert und nach Westeuropa eingeführt.

Saatgutzüchter sammeln nach wie vor in der Ursprungsgegend die Zapfen. Da es aber immer weniger alte Tannen gibt, weht ein rauher Wind – auch durch Pistole und Maschinengewehr!

Folgerichtig bemüht man sich hierzulande nun um Nachzüchtungen, mittels sogenannter Saattannen.

Der Finne heißt übrigens Alexander von Nordmann, war Doktor der Philosophie, Dr. med., Forscher (neben der Tanne wurden 8 Säugetierarten nach ihm benannt), Professor für Naturgeschichte und Zoologie. Am Ende stirbt er vermutlich an totaler Verausgabung, im Jahre 1866.

Quelle: ksta 21.12.2013, Magazin

Überall kann man es zur Zeit lesen:

X-Mas

Die Bedeutung ist ja klar, X-Mas steht für Christmas, eine Abkürzung für Faule.

Aber das X in X-Mas kommt aus dem Griechischen, nämlich ist das der erste Buchstabe des Wortes Christus auf Griechisch.

Wieder was dazugelernt.

Quelle: ksta 23.12.2013

Einen Adventskranz hat wahrscheinlich jeder Haushalt, der Weihnachten feiert.

Aber wo kommt er eigentlich her?

Genau weiß man es wohl nicht, aber eine Theorie besagt, daß es einst ein Heim gab für Kinder. Als es auf Weihnachten zuging, fühlte sich der Heimleiter vermutlich irgendwie belästigt, weil ständig Kinder fragten, wann denn endlich das Weihnachtsfest da sei.

Die Lösung seines Problems war ein Wagenrad, welches der Mann kurzerhand an die Decke hängte, garniert mit vielen Kerzen, eine für jeden Tag bis zum Fest. Kleinere rote für die normalen Tage und größere weiße für den Sonntag.

Im Laufe der Zeit schmückte man den so entstandenen Kranz noch mit Tannenzweigen und reduzierte die Anzahl der Kerzen auf die heute üblichen vier für die Sonntage.

Quelle: KSTA 20.12.2013

Glaubt man den Auguren, dann werden die Ausgaben zum Fest der Feste steigen, trotz der schlechten Konjungturaussichten.

In Zahlen bedeutet das pro Kopf etwa 230 Euro, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahre um 8 Prozent bedeuten würde.

KSTA v. 06.11.2012

Stiftung Warentest prüft Christ-Stollen

Im Dezember-Heft der Stiftung Warentest passend zur Weihnachtszeit kann man es nachlesen: Christstollen aus Dresden sind überwiegend mit gut bewertet worden. Ein Spitzenstollen kommt von der Firma Emil Reimann und ist damit zugleich erheblich günstiger als der ebenfalls gute Stollen von Eisold.

Stiftung Warentest, Dezemberausgabe 2005

Eine neue britische Studie zeigt, daß der kindliche Glaube an den Weihnachtsmann gut für die Entwicklung des Charakters ist.

Insbesondere Weihnachtsmann-Geschichten sind dabei förderlich, den Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkennen. Zumindest ist das die Meinung einer Kinderpsychologin aus Liverpool. Den Eltern könne der Hinweis auf den liebevollen Tadler, der zwischen guten und schlechten Kindern wohl unterscheide, bei der Erziehung helfen.

Nicht schlimm sei es, wenn die Kinder dann irgendwann erkennen, daß es in Wirklichkeit keinen Weihnachtsmann gibt.

Was alle Eltern insgeheim wissen, wird von der Psychologin bestätigt: Der Abschied vom Weihnachtsmann falle den Eltern viel schwerer als den Kindern selber.

Quelle: KSTA vom 7.12.2004

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