Eine siebzehnjährige Prinzessin im Ränkespiel zwischen zwei bzw. drei Königreichen.

Um ein Bündnis gegen die erstarkenden Barbaren aus Venda zu besiegeln, soll Lia, Tochter des Königs von Morrighan mit dem Prinzen aus dem Nachbarreich Dalbreck (zwangs-)verheiratet werden.

Doch Lia, schon immer ein wenig widerspenstig, denkt über Flucht nach und in der buchstäblich letzten Sekunde flieht sie in Begleitung von Pauline, ihrer Zofe und Vertrauten, in eine Kleinstadt am Meer (oder war es ein See?).

Dort arbeitet sie in einer Taverne und macht sich schnell beliebt. Natürlich bleibt ihre Flucht vor der Ehe nicht ohne Folgen und so machen sich zwei Männer auf die Suche nach ihr. Sie treffen zufälligerweise gemeinsam am Ort ein und Lia ist sofort fasziniert von beiden. Das Problem nur: einer ist ein Attentäter, geschickt, Lia zu meucheln, um die Verbindung der beiden Reiche zu torpedieren, und der andere ist der Prinz, der wissen will, warum seine Zukünftige geflohen ist.

Da der Attentäter nur eine enges Zeitfenster hat und sich – aus naheliegenden Gründen – nicht überwinden kann, den tödlichen Streich zu führen, entführt er sie lieber und geht mit Lia und seinen Kumpanen auf eine lange und beschwerliche Reise in seine Heimat. Vordergründiges Hauptargument, das Mädchen am Leben zu lassen, ist die Gabe, die sie besitzt. Viele erste Töchter haben diese Gabe, aber was sich dahinter verbirgt, ist nicht ganz klar, denn Lia besitzt sie nicht, zumindest nach der Meinung ihrer Mutter. Erst als sie Rast bei einer Vagabundenkolonie machen, führt die Älteste der Vagabunden Lia auf die Spur der Gabe.

Der Prinz hat zwischenzeitlich die Verfolgung aufgenommen, um Lia aus den Fängen des Attentäters zu befreien. Aber er trifft erst vor den Toren auf den Trupp und so beschließen der Prinz und seine Soldaten einen irrwitzigen Plan. Der Prinz läßt sich gefangen nehmen und betritt gemeinsam mit Lia die uneinnehmbare Stadt.

Die Chronik der Verbliebenen spielt in einer Zeit nach einer großen Katastrophe, die die Altvorderen vernichtet hat und nur noch vereinzelte Ruinen aus der alten Zeit an vergangen Ruhm erinnern. Und ein paar alte Bücher in einer Lia unbekannten Sprache, die sie dem Kanzler von Morrighan stibitzt, gedacht als Verhöhnung seiner. Aber offenbar hat es mit diesen Büchern besonderes auf sich, denn Lia wird das Opfer eines weiterer Attentäters – geschickt aus Morrighan – und kann sich nur knapp retten. Erst im Laufe der Zeit lernt sie die Sprache gut genug, um seinen Inhalt, und damit die Bedeutung, verstehen zu können.

Fulminant und sehr spannend, auf jeden Fall, der erste Teil, meint der Wichtel! Für alle fantasybegeisterte, und nicht nur für Jungendliche.

Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen. Band 1, Mary E. Pearson, ONE, 5. Aufl. 2017 (16. Februar 2017), ISBN:978-3846600368, ansehen & bestellen.

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