Der Weih­nachts­mann und sei­ne Trup­pe stel­len seit Alters her Spiel­zeug her, aber das will irgend­wie kaum noch jemand geschenkt bekom­men zu Weih­nach­ten. Ange­sagt sind Smart­phone und ande­res tech­ni­sche Gerät.

Aber das kann man am Nord­pol lei­der so gar nicht. Also denkt der Weih­nachts­mann ans aufgeben. 

Das aber fin­det Nik­kels, der über irgend­wel­che selt­sa­men Wege ent­spre­chen­de Nach­rich­ten auf sei­nem Han­dy emp­fängt, gar nicht toll. Und er hat auch schon einen toll­küh­nen Plan.

O du fröh­li­che Ent­füh­rung: Eine ziem­lich ver­rück­te Weih­nachts­ge­schich­te, Fried­rich Oeting­er, ISBN: 978–3789114755, Sep­tem­ber 2020, bei Ama­zo­ni­en (*)

(*) Affi­lia­te Link

Zur Weih­nachts­maus

Geschenk­ideen mit Namen, per­sön­li­cher geht es ja wohl kaum noch, wenn der Name des Beschenk­ten drauf steht oder eine indi­vi­du­el­le Wid­mung oder ähn­li­ches. Beson­ders beliebt ist zum Bei­spiel der “eige­ne Stern”.

Bei Stern­re­gis­ter kann man auch auf die letz­te Minu­te noch einen Stern auf einen Namen tau­fen (las­sen):

Sind Sie auf der Suche nach einer außer­ge­wöhn­li­chen Geschenk­idee für Ihren Part­ner oder einen nahe­ste­hen­den Menschen?
Tau­fen Sie bei uns einen ech­ten Stern auf einen Wunsch­na­men und zei­gen Sie jeman­dem mit der Stern­tau­fe, dass er etwas ganz beson­de­res für Sie ist! Eine Stern­tau­fe ist ein ori­gi­nel­les Geschenk vol­ler Emo­tio­nen, Lie­be, Roman­tik und Fan­ta­sie und gehört zu den schöns­ten Geschen­ken, die Sie einem Men­schen machen kön­nen: ein­zig­ar­tig und wun­der­schön, so wie jeder ein­zel­ne Stern am Him­mel.
(Zitat: Sternregister.de)

Zum Ange­bot (*)

(*) Affi­lia­te-Link

WeihnachtsmausDie Weih­nachts­maus

“Die Weih­nachts­maus ist gar son­der­bar, sogar für die Gelehrten,
Denn ein­mal nur im gan­zen Jahr ent­deckt man ihre Fährten.
Mit Fal­len oder Rat­ten­gift kann man die­se Maus nicht fangen.
Sie ist, was die­sen Punkt betrifft, noch nie ins Garn gegangen.

Ein­mal ver­schwand sogar das Mar­zi­pan von Peter
und nie­mand fand es später.

Der Chris­ti­an rief
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekom­men ist! ”

frei nach James Krüss

Buch­tipp, (Vor-)Lesebuch: Siehst du bei Nacht die Ster­ne — Win­ter und Weih­nach­ten mit James Krüss, ISBN: 978–3414823977, 128 Sei­ten, 2014

Mehr Infor­ma­tio­nen und bestel­len: Amazon:ansehen & bestel­len, ebook.de, Buch24.de (Affi­lia­te-Links).

Weih­nachts­wün­sche aus dem Jah­re 2020

Name/
Alter
eMailWeih­nachts­wunsch

Paul (66) Ich wün­sche mir, daß Weih­nach­ten im Coro­na-Jahr für alle, die dar­an glau­ben, irgend­wie posi­tiv verläuft… 

Dank an ekiwi.de für das PHP-Script

A Very Chil­ly Christmas

von Chil­ly Gon­za­les.

Gon­za­les lie­fert ein Weih­nachts­al­bum ab, wie ein Kri­ti­ker schreibt: “Ihm ist die Qua­dra­tur des Asvents­kran­zes gelungen”.

Erschie­nen ist das Album 2020 bei “A Gent­le Threat”.

Bei Ama­zon zum Down­load, auf Vinyl, als CD und ganz schnö­de, als MP3-Down­load: Klick (Affi­lia­te-Link).

Viel­leicht erin­nert sich der eine oder ande­re noch an die Schlag­zei­len, als im Jah­re 2014 Ter­ro­ris­ten in den Schlaf­saal der Schü­le­rin­nen einer Nige­ria­ni­schen Schu­le ein­drin­gen und 276 jun­ge Mäd­chen entführen. 

Das Schick­sal eines die­ser Mäd­chen “Das Mäd­chen” schil­dert Irlands bekann­tes­te (Skandal-)Autorin Edna O’Bri­en in ihrem neu­en Werk, mög­li­cher­wei­se ihrem letz­ten, ist sie doch stol­ze 90 Jah­re alt. Dafür reis­te die Autorin zwei mal nach Nige­ria und recher­chier­te inten­siv, so inten­siv, daß sie manch­mal des nächs­tens hoch­schreckt, aus den Alp­träu­men der Gescheh­nis­se, die sich ihr dabei offenbarten.

Kei­ne leich­te Kost sicher­lich, aber ein star­kes Buch über Gewalt, aber auch über star­ke Frauen.

Wie ihre Mit­schü­le­rin­nen wur­de Maryam von Boko-Haram-Kämp­fern aus ihrer nige­ria­ni­schen Schu­le an einen ihnen unbe­kann­ten Ort ent­führt. Mit ihrer Freun­din Buki über­steht sie die höl­li­sche Gefan­gen­schaft und gemein­sam gelingt ihnen die Flucht. Mit »tie­fer, unver­brüch­li­cher Empa­thie« (Richard Ford) erzählt Edna O’Bri­en von einem lan­gen Weg zurück ins Leben, von unver­mu­te­ter Hilfs­be­reit­schaft und Mit­ge­fühl. Den krie­ge­ri­schen Wir­ren setzt sie die Schön­heit der Natur ent­ge­gen und gibt der trau­ma­ti­sier­ten See­le ihre Wür­de zurück. Aber ist für Maryam über­haupt eine Heim­kehr mög­lich, gibt es doch dort, wo sie ein­mal zuhau­se war, kei­ne Spra­che für das, was sie durch­lebt hat?

Für ihren kunst­vol­len, muti­gen Roman hat Edna O’Bri­en in den letz­ten Jah­ren Nige­ria bereist und das Schick­sal der ent­führ­ten Mäd­chen ein­ge­hend recher­chiert. Es ist ein Buch über ihr Lebens­the­ma: Gewalt gegen Frau­en und deren Fähig­keit, die­se wie­der und wie­der zu über­win­den. Gewid­met ist es den Müt­tern und Töch­tern Nordostnigerias.

Das Mäd­chen, Edna O’Bri­en, HOFFMANN UND CAMPE, März 2020, ISBN:978–3455008265, Amazon:ansehen & bestel­len, ebook.de (Affi­lia­te-Links).

Pem­bo — Halb und halb macht…doppelt glücklich

Pem­bo lebt ganz glück­lich in einem Dorf irgend­wo in der Tür­kei, mal abge­se­hen davon, daß sie Mäd­chen­kram und ins­be­son­de­re die Far­be Rosa haßt, inmit­ten einer gro­ßen Fami­lie und auch die bes­te Freun­din wohnt dort.

Also alles ganz fein, wenn, ja wenn ihr Vater nicht eines Tages geerbt hät­te und sie nun nicht umzie­hen müß­ten, Pem­bo und ihre Eltern, ohne die Freun­din. Alles ganz doof, das Wet­ter, die Dun­kel­heit, und überhaupt.

Wenigs­tens kann Pem­bo Deutsch, weil ihre Mut­ter Deut­sche ist. 

Und dann lernt sie irgend­wann Paul kennen…

Pem­bo — Halb und halb macht dop­pelt glück­lich!, Ayse Bos­se, Carlsen, März 2020, ISBN:978–3551650399, Amazon:ansehen & bestel­len, ebook.de, Tha­lia (Affi­lia­te-Links).

Ayse Bos­se, die Autorin hat tür­ki­sche Wur­zeln und weiß somit, wovon sie schreibt, näm­lich hin- und her­ge­ris­sen zu sein zwi­schen zwei Welten. 

Anfang Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res flat­ter­te uns eine Nach­richt ins elek­tro­ni­sche Post­fach, die da sinn­ge­mäß lau­te­te, wir (Ver­brau­cher­por­tal expertentesten.de) haben getes­tet und Ihr Blog für gut befun­den. Fein, wie­der irgend­so ein Por­tal, das einen Link möch­te für einen Ein­trag in ein Ver­zeich­nis, wo nie­mals jemand reinschaut.

Kei­ne Zeit, und vergessen.

Heu­te nun ist die Mail wie­der in den Fokus gera­ten, purer Zufall, und weils so schön war, wur­de näher ana­ly­siert, wor­um es tat­säch­lich geht.

Anschei­nend ist das ein Por­tal, was zumin­dest irgend­was mit RTL zu schaf­fen hat, zumin­dest deu­tet die­se Sei­te dar­auf hin: Kli­cki. Getes­tet wer­den wohl Pro­duk­te, die rein online zu erhal­ten sind, wenn ich das rich­tig ver­stan­den habe und angeb­lich gibt es auch Labo­re im Hintergrund:

Liegt der Ver­dacht auf Schad­stoff­kon­ta­mi­nie­rung vor, lan­den die Pro­duk­te schnell mal in einem unse­rer unab­hän­gi­gen Partner-Labore.

Dort brin­gen che­misch-phy­si­ka­li­sche Ana­ly­sen dann schnell Licht ins Dunkle. 
(Zitat expertentesten.de)

Dane­ben gibt es wohl auch eine Rubrik Blogs Die 1701 bes­ten Kunst & Kul­tur Blogs und in der ist die­ses Blog hier nun gelis­tet, um zum Punkt zu kom­men. Natür­lich mit nofol­low und irgend­wie kann ich kei­nen Link inner­halb der Menü­struk­tur von expertentesten.de fin­den, wo man dort lan­det, aber was solls.

Zum Dank für die Lis­tung dür­fen wir nun ein schi­ckes Sie­gel prä­sen­tie­ren, voila:

Expertentesten.

Bei Aktua­li­tät haben wir übri­gens ein “sehr hoch” ein­ge­fah­ren. Das Blog zum The­ma Win­ke­kat­zen (das es sowas über­haupt gibt, wie­der was dazu­ge­lernt) hat “hoch”, wobei der letz­te Ein­trag der win­ke­kat­ze von Novem­ber 2018 ist. Q.e.d.

Ach so, ich nut­ze für Waren­tests ger­ne die Stif­tung Waren­test.

Eigent­lich soll­te die­ses Buch natür­lich vor Weih­nach­ten prä­sen­tiert wer­den, aber man kennt das ja, der Zeit ist immer zu wenig, um alles zu schaf­fen, was man sich vor­ge­nom­men hat.

Aber der Win­ter ist ja noch lang und die Weih­nachts­eit geht noch bis Anfang Febru­ar, inso­fern ist sicher­lich auch jetzt noch Zeit, Eisi­ge Weih­nach­ten nach­zufei­ernlesen…

Eisi­ge Weih­nach­ten ist ein Weih­nachts­kri­mi, der erst mal gar nicht so daher­kommt, erst sind es nur selt­sa­me Zufäl­le, dann kommt es knüppelhart. 

Gro­ße Lust hat Kers­tin nicht auf das weih­nacht­li­che Fami­li­en­tref­fen in einem ein­sam gele­ge­nen Hotel. Wie soll sie die drei Tage mit ihrer kom­pli­zier­ten Schwes­ter, Vaters ner­vi­ger Freun­din Lilo und ihrer freud­lo­sen Schwie­ger­mut­ter nur überstehen? 

Dazu noch ihr Mann André, der Kers­tin zuneh­mend läs­tig wird. Als sie end­lich am Ziel ankom­men, ist es dun­kel, das Hotel geschlos­sen, die Fami­lie ent­nervt und vom Him­mel fällt unab­läs­sig Schnee. Das Weih­nachts­fest ver­spricht traum­haft zu werden.

Eisi­ge Weih­nach­ten, Ella Danz, Gmei­ner, Okto­ber 2019, ISBN:978–3839224687, anse­hen & bestel­len (Affi­lia­te-Link).

Es ist sicher­lich kein Welt­best­sel­ler, aber kurz­wei­li­ge Unter­hal­tung bie­tet Ella Danz auf alle Fälle.

Weih­nachts­wün­sche aus dem Jah­re 2019

Name/
Alter
eMailWeih­nachts­wunsch

An den Weihnachtsmann

Hein­rich Sei­del, gebo­ren 1842, gestor­ben 1906

Ich wün­sche mir ein Schaukelpferd,
’ne Fes­tung und Soldaten
Und ein Rüs­tung und ein Schwert,
Wie sie die Rit­ter hatten.

Drei Mär­chen­bü­cher wünsch’ ich mir
Und Far­be auch zum Malen
Und Bil­der­bo­gen und Papier
Und Gold- und Silberschalen.

Ein Domi­no, ein Lottospiel,
Ein Kasperletheater,
Auch einen neu­en Pinselstiel
Ver­giß nicht, lie­ber Vater!

Ein Zelt und sechs Kano­nen dann
Und einen neu­en Wagen
Und ein Geschirr mit Schel­len dran,
Bei’m Pfer­de­spiel zu tragen.

Ein Per­spek­tiv, ein Mikroskop
’ne magi­sche Laterne,
Ein Brenn­glas, ein Kaleidoskop,
Dies alles hätt’ ich gerne.

Mir fehlt – ihr wißt es sicherlich -
Gar sehr ein neu­er Schlitten,
Und auch um Schlitt­schuh’ möch­te ich
Noch ganzh beson­ders bitten.

Um wei­ße Tie­re auch von Holz
Und far­bi­ge von Pappe,
Um einen Helm mit Federn stolz
Und eine Flechtmappe.

Auch einen gro­ßen Tannenbaum,
Dran hun­dert Lich­ter glänzen,
Mit Mar­zi­pan und Zuckerschaum
Und Schokoladenkränzen.

Doch dünkt dies alles euch zu viel,
Und wollt ihr dar­aus wählen,
So könn­te wohl der Pinselstiel
Und auch die Map­pe fehlen.

Als Häns­chen so gespro­chen hat,
Sieht man die Eltern lachen:
»Was willst Du, klei­ner Nimmersatt,
Mit all den vie­len Sachen?

Wer so wünscht« — der Vater spricht’s -
»Bekommt auch nicht ein Achtel -
Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
In einer Dreierschachtel.«

Schneemänner

Knecht Ruprecht

Theo­dor Storm, gebo­ren 1817, gestor­ben 1888

Von drauß, vom Wal­de komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weih­nach­tet sehr!
All­über­all auf den Tannenspitzen 
Sah ich gol­de­ne Licht­lein blitzen, 
Und dro­ben aus dem Himmelstor 
Sah mit gro­ßen Augen das Christ­kind hervor,
Und wie ich so strolcht durch den fins­te­ren Tann,
Da rief’s mich mit hel­ler Stim­me an:

»Knecht Ruprecht«, rief es, »alter Gesell,
Hebe die Bei­ne und spu­te dich schnell!
Die Ker­zen fan­gen zu bren­nen an,
Das Him­mels­tor ist aufgetan,
Alt und Jun­ge sol­len nun
Von der Jagd des Lebens ein­mal ruhn;
Und mor­gen flieg’ ich hin­ab zur Erden,
Denn es soll wie­der Weih­nach­ten werden!«
Ich sprach: »O lie­ber Her­re Christ,
Mei­ne Rei­se bald zu Ende ist;
Ich soll nur noch in die­se Stadt,
Wo’s eitel gute Kin­der hat.«

»Hast denn das Säck­lein auch bei dir?«
Ich sprach: »Das Säck­lein, das ist hier;
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
Essen from­me Kin­der gerne.«

»Hast denn die Rute auch bei dir?«
Ich sprach: »Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kin­der nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.«
Christ­kind­lein sprach: »So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treu­er Knecht!«
Von drauß, vom Wal­de komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weih­nach­tet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier­in­nen find!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

Schneemänner

Weihnachslied

Theo­dor Storm, gebo­ren 1817, gestor­ben 1888

Vom Him­mel in die tiefs­ten Klüfte
ein mil­der Stern herniederlacht;
vom Tan­nen­wal­de stei­gen Düfte
und hau­chen durch die Winterlüfte,
und ker­zen­hel­le wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die lie­be Weihnachtszeit!
Ich höre fern­her Kirchenglocken
mich lieb­lich hei­mat­lich verlocken
in mär­chen­stil­le Herrlichkeit.

Ein from­mer Zau­ber hält mich wieder,
anbe­tend stau­nend muß ich stehen;
es sinkt auf mei­ne Augenlieder
ein gold­ner Kin­der­traum hernieder,
ich fühl’s, ein ein Wun­der ist geschehen.

Schneemänner

Weihnachslied

Johan­nes Dani­el Falk, gebo­ren 1768, gestor­ben 1826

Das Lied schrieb Falk zur Weih­nacht 1816 für die Wai­sen­kin­der des von ihm gegrün­de­ten Ret­tungs­hau­ses für kriegs­ver­wais­te Kinder. 

Spä­ter erwei­ter­te Hein­rich Holz­schu­her das Lied, wel­ches wohl die nun vor­lie­gen­de Ver­si­on dar­stellt mehr lesen.

O du fröh­li­che, o du selige,
Gna­den­brin­gen­de Weihnachtszeit!
Welt ging verloren,
Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröh­li­che, o du selige,
Gna­den­brin­gen­de Weihnachtszeit!

Christ ist erschienen,
um uns zu versöhnen,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröh­li­che, o du selige,
Gna­den­brin­gen­de Weihnachtszeit!
Himm­li­sche Heere,
jauch­zen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Schneemänner

Stille Nacht — Heilige Nacht

Joseph Mohr, gebo­ren 1792, gestor­ben 1848

Melo­die Franz Gru­ber, gebo­ren 1787, gestor­ben 1863

Stil­le Nacht! Hei­li­ge Nacht!
Alles schläft; ein­sam wacht
Nur das trau­te hoch­hei­li­ge Paar.
Hol­der Kna­be im locki­gen Haar,
Schlaf’ in himm­li­scher Ruh’!
Schlaf’ in himm­li­scher Ruh’!

Stil­le Nacht! Hei­li­ge Nacht!
Got­tes Sohn! O wie lacht
Lieb’ aus dei­nem gött­li­chen Mund,
Da uns schlägt die ret­ten­de Stund,
Christ in dei­ner Geburt!
Christ in dei­ner Geburt!

Stil­le Nacht! Hei­li­ge Nacht!
Hir­ten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von Fern’ und Nah’:
Christ, der Ret­ter ist da!
Christ, der Ret­ter ist da!

Schneemänner

…das wahr­schein­lich berühm­tes­te Weih­nachts­lied auf Erden!

In dulci jubilo

Die Melo­die stammt aus dem 14. Jahr­hun­dert und das Beson­de­re sind die latei­ni­schen Textbestandteile

In dul­ci jubi­lo, nun sin­get und seid froh!
Uns­res Her­zens Won­ne leit in praesepio
Und leuch­tet als die Son­ne matris in gremio.
Alpha es et O, Alpha es et O.

O Jesu par­vu­le, nach dir ist mir so weh,
Tröst mir mein Gemü­te, O puer optime,
Durch alle dei­ne Güte, O prin­ceps gloriae.
Tra­he me post te! Tra­he me post te!

Ubi sunt gau­dia! Nir­gend mehr denn da,
Da die Engel sin­gen nova cantica
und die Schel­len klin­gen in regis curia.
Eia, wärn wir da! Eia, wärn wir da!

Schneemänner

Weihnachslied

Carl Rie­del, gebo­ren 1827, gestor­ben 1888

Kom­met, ihr Hir­ten, ihr Män­ner und Fraun,
kom­met, das lieb­li­che Kind­lein zu schaun,
Chris­tus der Herr, ist heu­te geboren
den Gott zum Hei­land, euch hat erkoren.
Fürch­tet Euch nicht.

Las­set uns sehen in Beth­le­hems Stall,
was uns ver­hei­ßen der himm­li­che Schall.
Was wir dort fin­den, las­set uns künden,
las­set uns prei­sen in from­men Weisen:
Alleluja

Wahr­lich, die Engel ver­kün­di­gen heu’
Beth­le­hems Hir­ten­volk gar gro­ße Freud’.
Nun soll es wer­den Frie­den auf Erden
den Men­schen allen ein Wohlgefallen:
Ehre sei Gott

Schneemänner

Aus Der Weihnachtsabend Das Weihnachslied

Chris­toph von Schmid, gebo­ren 1769, gestor­ben 1854

Vor dir, du hol­des Himmelskind,
Dem Got­tes Engel dienst­bar sind,
Fall’ ich anbe­tend nieder –
Und freue mit Marie mich,
Und prei­se mit den Engeln dich,
Und sin­ge Jubellieder!

Du, du bist aller Men­schen Heil,
Dich lie­ben – ist der bes­te Teil, 
Du Lie­be ohnegleichen!
Zwar spricht noch dei­ne Lip­pe nicht,
Doch sagt dein mil­des Angesicht
Dem Armen wie dem Reichen:

“O sei getrost in jeder Not,
Denn sieh, den liebs­ten Sohn hat Gott
Zum Hei­land dir gegeben!
Auf ihn ver­trau’ und fas­se Mut,
Was schlimm ist macht er wie­der gut;
Er liebt dich wie sein Leben.”

“Und kommt ein armes Kind in Not
Vor dei­ne Thür, sag’ nicht: Helf Gott!
Wollst sei­ner dich erbarmen!
Fühlst du für Got­tes Lie­be Dank,
Laß lieb­reich es bei Speis und Trank
An dei­nem Herd erwarmen.

Schneemänner

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